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Standpunkt · Webdesign & Unternehmertum

Ihre neue Website:erst sehen.Dann entscheiden.

Warum Sie vor einem Webdesign-Auftrag einen kostenlosen Entwurf verlangen sollten. Und woran Sie erkennen, ob Ihr Dienstleister tatsächlich Ihr Geschäft verstanden hat.

Sascha Frenz im schwarzen Hemd am Schreibtisch mit Laptop und Notizbuch.
Transparenz: Dieses Bild ist eine KI-generierte Darstellung von Sascha Frenz.

Ein schönes Angebot. Ein sympathisches Erstgespräch. Ein paar beeindruckende Referenzen. Und zum Schluss der Satz: „Wenn Sie uns den Auftrag erteilen, entwickeln wir ein individuelles Konzept für Sie.“

Meine Frage dazu: Warum sollen Sie erst bezahlen, bevor Sie überhaupt sehen können, in welche Richtung jemand mit Ihrem Unternehmen will?

Vielleicht reden wir über 3.000 Euro. Vielleicht über 10.000 Euro oder deutlich mehr. Trotzdem sollen Sie eine Entscheidung treffen, obwohl das Entscheidende noch fehlt: eine konkrete Vorstellung davon, wie Ihre neue Website Ihre Kunden oder künftigen Mitarbeiter überzeugen soll.

Ich halte diese Reihenfolge für falsch.

Meine Überzeugung ist deshalb: Verlangen Sie zuerst einen kostenlosen, auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Vorab-Entwurf. Schauen Sie sich an, wie der Anbieter denkt. Danach entscheiden Sie, ob Sie mit ihm arbeiten möchten.

Dieser Entwurf muss nicht perfekt sein. Aber er muss etwas erkennen lassen, das in keinem noch so hübschen Angebot steht: Hat da jemand verstanden, worum es bei Ihnen wirklich geht?

01

Ihre Website braucht einen klaren Auftrag

Wenn ich Unternehmer frage, was ihre neue Website leisten soll, höre ich häufig: „Sie muss moderner werden.“

Verstehe ich. Aber „moderner“ ist noch kein Geschäftsziel.

Ein Metallbaubetrieb braucht vielleicht mehr Anfragen für die richtigen Projekte. Eine Bäckerei braucht Menschen, die morgens tatsächlich hinter der Verkaufstheke stehen wollen. Ein gewachsenes Industrieunternehmen braucht einen Auftritt, der endlich die Qualität ausstrahlt, die es seit Jahren liefert.

Für solche Unternehmenswebsites sehe ich drei zentrale Aufgaben.

Kunden gewinnen. Die richtigen Menschen sollen erkennen: Dieses Unternehmen versteht mein Problem. Oder meinen Wunsch. Und es kann mir helfen, mein Ziel zu erreichen. Daraus soll ein konkreter nächster Schritt entstehen – eine Beratungsanfrage, eine gebuchte Live-Demo, ein Besichtigungstermin oder ein qualifiziertes Erstgespräch.

Die Marke stärken. Besucher sollen begreifen, wofür Ihr Unternehmen steht, was Sie besonders macht und weshalb man Ihnen vertrauen kann. Gerade wenn Ihre Leistung erklärungsbedürftig ist oder Sie höhere Preise durchsetzen wollen, muss Ihr Auftritt diese Positionierung tragen.

Mitarbeiter gewinnen. Passende Fachkräfte aus Ihrer Region sollen verstehen, warum es sich lohnt, mit Ihnen über einen Wechsel zu sprechen. Besonders diejenigen, die heute schon genau den Job machen, für den Sie jemanden suchen.

Eine Website kann mehrere dieser Aufgaben übernehmen. Aber die Prioritäten müssen klar sein. Ein potenzieller Kunde braucht eine andere Ansprache als eine wechselwillige Fachkraft. Beide einfach auf dieselbe allgemeine „Herzlich willkommen“-Seite zu schicken, ist noch kein Konzept.

02

„Wir sind Ihr kompetenter Partner“ überzeugt niemanden

Was Kunden wissen wollen

Stellen Sie sich einen Handwerksbetrieb vor, der größere und profitablere Aufträge gewinnen möchte.

Auf seiner Website steht: „Qualität, Zuverlässigkeit und individuelle Lösungen seit 1998.“

Kann alles stimmen. Nur erklärt es einem interessanten Auftraggeber noch nicht, warum er ausgerechnet dort anfragen sollte.

Welche Projekte übernimmt der Betrieb besonders gut? Welche Probleme löst er? Wie läuft die Zusammenarbeit ab? Welche vergleichbaren Arbeiten hat er bereits erfolgreich umgesetzt? Und was passiert, wenn ich jetzt Kontakt aufnehme?

Was Bewerber wissen wollen

Ähnlich bei einer Karrierewebsite. „Tolles Team, abwechslungsreiche Aufgaben und attraktive Vergütung“ klingt erst einmal ordentlich. Aber was bedeutet das für jemanden, der über einen Arbeitgeberwechsel nachdenkt?

Wie planbar sind die Arbeitszeiten? Wie weit ist der Arbeitsweg? Wie geht die Führung mit den Mitarbeitern um? Was verdiene ich? Und kann ich erst einmal vertraulich sprechen, ohne abends einen Lebenslauf zusammenzubauen?

Eine gute Website beantwortet die Fragen, die im Kopf der Zielgruppe entstehen. In einer Reihenfolge, die eine Entscheidung leichter macht.

Der Besucher erkennt seine Situation. Er versteht Ihr Angebot. Er findet glaubwürdige Belege. Seine wichtigsten Zweifel werden aufgegriffen. Und schließlich weiß er, welchen nächsten Schritt er gehen kann.

Das ist für mich Verkaufspsychologie auf einer Website: Menschen so klar und nachvollziehbar durch ein Angebot zu führen, dass sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

03

Ein Angebot ist noch keine Arbeitsprobe

Behaupten, dass wir kreativ sind, können wir alle. Ein attraktives Angebot schreiben auch. Und schöne Projekte zeigen, die wir irgendwann für andere Unternehmen umgesetzt haben, ebenfalls.

Aber damit ist Ihre entscheidende Frage noch nicht beantwortet:

Was machen Sie aus meinem Unternehmen, meinem Angebot und meiner Zielgruppe?

Genau hier wird ein individueller Entwurf interessant.

Er zeigt, welche Botschaft der Anbieter an den Anfang stellt. Welche Menschen er anspricht. Welche Vorteile er herausarbeitet. Womit er Vertrauen aufbauen möchte. Und zu welcher Handlung er Ihre Besucher führen will.

Ein ausgetauschtes Logo auf einer beliebigen Vorlage reicht dafür nicht. Der Entwurf muss erkennen lassen, dass sich jemand mit Ihrem Geschäft beschäftigt hat.

Genauso wichtig: Der Anbieter sollte seine Entscheidungen erklären können. Warum diese Überschrift? Warum diese Reihenfolge? Warum diese Handlungsaufforderung?

Wenn die einzige Antwort lautet „Weil das modern aussieht“, würde ich weiterfragen.

04

Der erste Entwurf darf Ihnen sogar nicht gefallen

Das klingt zunächst widersprüchlich. Schließlich wollen Sie doch sehen, ob der Dienstleister etwas kann.

Aber der erste Entwurf ist noch keine fertige Website. Er ist eine konkrete Gesprächsgrundlage.

Vielleicht gefallen Ihnen die Bilder nicht. Vielleicht ist Ihnen die Ansprache zu offensiv. Vielleicht wurde ein Geschäftsfeld zu stark betont und ein anderes noch nicht richtig verstanden.

Das lässt sich besprechen.

Viel entscheidender ist: Steckt ein nachvollziehbarer Gedanke dahinter? Hat jemand zugehört? Werden die richtigen Fragen gestellt? Und kann der Anbieter mit Ihrer Rückmeldung etwas anfangen?

Ein guter Partner übernimmt auch nicht jeden Wunsch kommentarlos. Vielleicht sagt er Ihnen:

„Ich verstehe, warum Ihnen Ihre Unternehmensgeschichte wichtig ist. Ihr Kunde möchte aber zuerst wissen, ob Sie sein Problem lösen können. Deshalb würde ich damit einsteigen.“

Genau solche Gespräche brauchen Sie.

Wir Unternehmer stecken manchmal so tief im eigenen Geschäft, dass wir vieles für selbstverständlich halten, was Außenstehende überhaupt nicht verstehen. Dann brauchen wir jemanden, der diese Betriebsblindheit erkennt und unsere Leistung in die Sprache unserer Zielgruppe übersetzt.

Der Entwurf muss dafür nicht sofort Ihr Herz erobern. Er muss zeigen, dass Ihr Gegenüber mitdenkt.

05

KI macht Entwürfe leichter. Gute Entscheidungen bleiben anspruchsvoll.

Heute können KI-Werkzeuge bei Texten, Gestaltung und technischer Umsetzung unterstützen und erste Website-Entwürfe deutlich beschleunigen. Entsprechende Werkzeuge können bereits aus einer Unternehmensbeschreibung Seitenstrukturen und Inhalte erzeugen, die anschließend überarbeitet werden. (Wix: Eine KI-generierte Website erstellen)

Für mich verändert das auch die Erwartungen an einen Dienstleister.

Sie als Unternehmer müssen nicht jede neue Anwendung kennen. Sie sollen Ihren Betrieb führen. Aber von einem Anbieter, der Websites professionell entwickelt, dürfen Sie erwarten, dass er zeitgemäße Werkzeuge sinnvoll einsetzt.

Deshalb halte ich einen begrenzten, individuellen Vorab-Entwurf für eine zumutbare Investition in eine mögliche Zusammenarbeit.

Ich rede dabei von einer erkennbaren Richtung für Ansprache, Aufbau und Gestaltung. Eine vollständig ausgearbeitete Website mit sämtlichen Unterseiten, Funktionen und Anbindungen ist etwas anderes.

Und natürlich nimmt KI niemandem das Denken ab. Sie entscheidet nicht automatisch richtig, welche Zielgruppe für Sie wirtschaftlich interessant ist, welches Versprechen glaubwürdig ist oder welche Argumente Ihre Kunden wirklich überzeugen.

Wenn der erste Entwurf leichter herzustellen ist, wird umso sichtbarer, wie gut der Mensch dahinter denkt.

Diese fünf Fragen würde ich mir beim Entwurf stellen

Bevor Sie darüber diskutieren, ob ein Button lieber blau oder grün sein sollte, prüfen Sie die wichtigen Dinge:

  1. Erkennt sich meine Zielgruppe wieder? Werden ihre konkreten Probleme, Wünsche und Entscheidungskriterien angesprochen?
  2. Wird der Nutzen meines Angebots verständlich? Begreift ein Außenstehender, was er davon hat, Kunde oder Mitarbeiter zu werden?
  3. Entsteht glaubwürdiges Vertrauen? Gibt es passende Belege, nachvollziehbare Aussagen und echte Einblicke?
  4. Ist der nächste Schritt eindeutig? Weiß der Besucher, was er tun kann und was danach passiert – auch auf dem Smartphone?
  5. Kann ich mit diesem Dienstleister arbeiten? Hört er zu, erklärt er seine Überlegungen und verarbeitet er Rückmeldungen sinnvoll?

Natürlich beweist ein Entwurf noch nicht, wie viele Anfragen später entstehen. Auch technische Qualität, Auffindbarkeit und die Bearbeitung eingehender Kontakte gehören zum Ergebnis.

Aber Sie prüfen damit eine wesentliche Voraussetzung: Ist hier jemand auf dem richtigen Weg?

Und Sie erleben bereits ein Stück Zusammenarbeit. Wenn schon das erste Feedback in Missverständnissen, Rechtfertigungen oder Funkstille endet, haben Sie eine wichtige Information gewonnen. Bevor das eigentliche Projekt beginnt.

06

Eine neue Website braucht auch einen Weg zu ihren Besuchern

Gerade bei Karrierewebsites ist mir ein Punkt wichtig: Eine neue Seite allein baut noch keinen Bewerberpool auf.

Menschen müssen sie finden. Sie brauchen einen überzeugenden Grund, sich zu melden. Und Ihr Unternehmen muss aus diesem Interesse einen guten Kontakt machen.

Eine eigene Karrierewebsite kann dafür die dauerhafte Anlaufstelle sein: für Empfehlungen aus dem Team, regionale Suchanfragen, Social-Media-Inhalte, Kontakte aus dem Alltag und bei Bedarf auch Werbekampagnen.

So kann schrittweise ein eigener Zugang zu passenden Fachkräften entstehen. Und damit weniger Abhängigkeit davon, jede offene Stelle wieder ausschließlich über Headhunter, Personaldienstleister, Jobbörsen oder neue Anzeigen besetzen zu müssen.

Bei der Kundengewinnung gilt dasselbe. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Sichtbarkeit, überzeugender Website und anschließender Kontaktbearbeitung.

  1. 01Sichtbarkeit
  2. 02Überzeugende Website
  3. 03Kontaktbearbeitung

Ein guter Dienstleister sollte diesen Zusammenhang bereits beim Entwurf im Blick haben.

07

Genau deshalb gehen wir bei Rheinland Consulting in Vorleistung

Wenn ich von anderen eine konkrete Arbeitsprobe erwarte, muss ich selbst dazu bereit sein.

Deshalb gilt bei uns in der Unternehmensberatung Rheinland Consulting: Sie bekommen zuerst einen zu 100 Prozent kostenlosen Vorab-Entwurf Ihrer neuen Website. Danach entscheiden Sie, ob Sie mit uns weiterarbeiten möchten.

Wir schauen uns an, was Ihr Unternehmen erreichen soll. Welche Menschen Sie gewinnen möchten. Und wo Ihr bisheriger Auftritt diesen Zielen möglicherweise im Weg steht.

Dann zeigen wir Ihnen, wie eine passende Website aussehen und argumentieren könnte.

Vielleicht brauchen Sie eine Website, die aus interessierten Besuchern qualifizierte Kundenanfragen macht. Vielleicht eine Karrierewebsite, die Fachkräften einen überzeugenden Grund für ein Gespräch gibt. Vielleicht einen Unternehmensauftritt, der Ihre Marke stärkt und Kunden sowie Bewerbern jeweils einen klaren Weg bietet.

Auf dieser Grundlage lässt sich vernünftig miteinander sprechen.

Ist die Richtung richtig? Müssen wir eine bestimmte Zielgruppe stärker ansprechen? Reicht eine kompakte Seite oder brauchen unterschiedliche Angebote eigene Bereiche? Welche Informationen helfen bei der Entscheidung – und welche machen die Website nur länger?

Sie müssen dafür nicht zuerst 10.000 Euro ausgeben und hoffen, dass am Ende etwas Passendes herauskommt.

Sie können sich erst anschauen, wie wir denken und arbeiten.

08

Erst sehen. Dann entscheiden.

Wenn Sie gerade über eine neue Website nachdenken, ist meine Empfehlung: Lassen Sie sich zeigen, was ein Anbieter für Ihr Unternehmen konkret vorhat.

Ich würde vor einer Beauftragung einen kostenlosen Vorab-Entwurf anfordern. Die Ablehnung allein beweist zwar keine schlechte Arbeit. Aber ich persönlich möchte sehen, ob die Richtung stimmt, bevor ich mich festlege.

Bei uns können Sie genau so starten:

Sie möchten mehr passende Kundenanfragen?

Fordern Sie über die Umsatzmaschine Ihren kostenlosen Website-Entwurf an.

Sie möchten passende Mitarbeiter gewinnen?

Fragen Sie über die Personalmaschine einen kostenlosen Entwurf Ihrer Karrierewebsite an.

Sie brauchen einen überzeugenden Unternehmensauftritt und möchten die Schwerpunkte gemeinsam klären?

Dann ist Website-Kompakt unser Angebot für den kleinen Mittelstand.

Ein Angebot zeigt Ihnen, was jemand verlangt. Ein Entwurf zeigt Ihnen, ob er Sie verstanden hat.
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